Elliott Sharp

Elliot Sharp + John Eckhardt

24 May 2009 - 21:00
24 May 2009 - 23:23
Elliott Sharp

Der Komponist, Multiinstrumentalist und Produzent Elliott Sharp gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Figuren der New Yorker Downtown Szene. Seine zahlreichen Projekte sind auf über 200 Studio-Alben dokumentiert. Der Hamburger Kontrabassisten und Komponisten John Eckhardt ist sowohl Improvisations- als auch Kammermusiker. Sein 2008 erschienenes Kontrabass Solodebut "Xylobiont" auf Evan Parkers PSI Rec. wurde von der internationalen Presse wiederholt als Meilenstein des Genres bezeichnet. 

Davor und evtl. danach loopt DJ Looping Loops.

Elliott Sharp ist ein Knitting Factory Urgestein. Er ist also ein US-amerikanischer Multiinstrumentalist und Komponist, der zur experimentellen Avantgardeszene von New York gehört.

Sharp hatte vom 6. Lebensjahr an Klavierunterricht und spielte vom 8. Lebensjahr an Klarinette im Schulorchester. Er studierte von 1969 bis 1971 an der Cornell University, dann am Bard College (B.A. 1973) und an der University of Buffalo (M.A. 1977) Physik, Komposition, Musikethnologie und Improvisation bei u.a. Morton Feldman und Roswell Rudd. Daneben trat Sharp, der 1968 zur Gitarre als Hauptinstrument gewechselt war, mit psychedelischen Bands, aber auch mit Avantgarde-Jazzgruppen und mit klassischen Konzertensembles auf. 1978 zog er nach New York, wo er mit Bobby Previte, Charles Noyes und Guy Klucevsek spielte und das Plattenlabel zOaR music gründete. Projekte mit Bill Laswell, Eugene Chadbourne, John Zorn, Anthony Coleman, Samm Bennett, Mike Watt und David Linton folgten. Er gründete seine Band Carbon 1983 und spielte mit Zeena Parkins, Eric Mingus, Vernon Reid, Joey Baron sowie David Torn.

Weiterhin wirkte er an Einspielungen von Ned Rothenberg, Wayne Horvitz oder Jim Staley mit. Sharp hat eigene Instrumente entwickelt und „energetisch“ wirkende Kompositionen für das Soldier String Quartet, das American Composers’ Orchestra oder das hr-Sinfonieorchester geschrieben, wobei seine Neigung deutlich wird, musikalische Verläufe algorithmisch zu organisieren. Daneben hat er auch Theater-, Ballett- und Filmmusik komponiert. Die Musik Sharps ist zwischen den Genres angesiedelt und weder als Rock- noch als Jazz- oder Neue Musik zu charakterisieren.