Exp-Art pres. Simba Vibration

3 Sep 2008 - 21:00

Exp-Art presents Simba Vibration

Simba Vibration verbinden kongolesische, jamaikanische, kubanische, finnische und russische Sounds und Rhythmen

Simba heißt auf Suaheli Löwe und insofern ist "Simba Vibration" ein ungewöhnlicher Name für eine Band aus St.Petersburg, Russland. Aber er passt: Der Sound, den die fünf Musiker spielen, entspringt exakt den (Sub-) Kulturen, die die Szene der nordost-europäischen Metropole heute prägen.

Seraphim Selenge Makangila mag nicht gefragt werden, welche Musik er spielt. Der Sound seiner Band "Simba Vibration" sei einfach nur "afro-positive". Mehr will er dazu nicht sagen. Wozu auch.

Für den 1968 im kongolesischen Kasongo geborenen Musiker ist nichts normaler, als dass sich alles ständig vermischt , dabei viele Namen kriegt. 1991 began der damals 23-jährige über die UNICEF ein Studium am Institut für Bergbau in Leningrad, Sowjetunion. Dort traf er auf andere Studenten aus Afrika, mit denen er die began, selbst Zouk, Afro Rumba und Soukuss zu spielen.

Seraphims erste Band "M'Bond", gleichzeitig die erste Afro-Band der Stadt, löste sich auf, als die Mitglieder das Studium abschlossen hatten und die meisten zurück nach Afrika gingen. Seraphim blieb in dem Land das mittlerweile Russland hieß und gründete eine neue Band.

Schon damals textete und sang Seraphim auf Lingala, Suaheli, Französisch, Englisch und Russisch. Sein zweites Projekt, "Motema Pembe" oder auf Lingala "reine Seele", brachte 1995 nicht nur den "Talking Heads"-Chef David Byrne zum Tanzen sondern verschmolz auch mehr und mehr mit der St. Petersburger Ska-Band "Markscheider Kunst".

Einige Jahre tourte Seraphim als deren Sänger mit durch die Lande und prägte die Entwicklung der Band vom Ska zum Afro entscheidend mit.

Simba Vibration wurde in St. Petersburg, in Moskau und vielen anderen russischen Städten, auf diversen Großveranstaltungen wie dem "Empty Hills" bei Moskau oder dem Folk-Blues-Festival "Neva Delta" begeistert gefeiert. Die Band kooperiert mit Musikern von Markscheider Kunst, "Kimbata", "Myllarit", "Dobranoch", "Leningrad" und anderen wichtigen russischen Gruppen.

LINE-UP:

Seraphim Selenge Makangila erfüllt durch Texte und Gesang eine Mission: Die Musik Afrikas und vor allem seiner Heimat Kongo möglichst vielen Menschen in möglichst vielen Teilen der Welt vorzustellen.

Antti Juntunen ist ein Gitarrenvirtuose, Komponist und Soundtechniker der aus Finnland nach St. Petersburg kam. Sein Hobby ist es, die Welt zu bereisen, seine Lieblingsrichtungen sind, nicht nur in musikalischer Hinsicht, Asien und Afrika.

Vasya Zhandarov alias "Libert" ist ein Gitarrist mit Zigeunerwurzeln. Er liebt Latino-Musik und hat lange darauf gewartet, dass eine Band wie Simba Vibration auftaucht.

Andrey Doroshenko wird "Drulya" genannt und gilt als der der beste Reggaedrummer St. Petersburgs. Er hat alle anderen Projekte aufgegeben und spielt nur noch mit Simba Vibration.
Germina Gordienko, die aufgehende Sonne der Percussion, kommt aus Jekaterinburg am Ural.

Anton Mewa, dessen Vater aus Äthiopien kommt, hat den Bass übernommen und bewiesen, dass er die Stimmung in die richtige Richtung lenken kann.


http://simba-vibration.livejournal.com/


http://www.myspace.com/simbavibration

EXP ART e.V. Festival,
Kurator: Sergei Maximov
http://exp-art.org