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Stimmen:Lektüren #4 | Cojocaru, Donhauser, Utler

27 May 2022 - 19:30
Utler(c)DirkSkiba-Donhauser(c)StefanScherhaufer-Cojocaru(c)privat

Stimmen:Lektüren #4:

Lyriklesungen von und Gespräche zwischen

Mara-Daria Cojocaru | www.lyrikline.org/letztes
+
Michael Donhauser
| www.lyrikline.org/es-gab-die-stadt
+
Anja Utler | www.youtube.com/diesonne

Geöffnet ab 19:30, Beginn 20:00 Uhr
@facebook
Eintritt (Abendkasse): 5 EUR

Bei Stimmen:Lektüren lesen je Programmtermin drei Lyriker*innen aus ihrem Werk. Im Anschluss an die eigene Lesung werden sie von einer*m der anderen beiden Kolleg*innen des Abends zu ihren Gedichten befragt – und übernehmen selbst diesen Part bei einer der weiteren Lesungen.
Die Dichter*innen stellen einige Wochen im Voraus ihre Lesetexte für die Veranstaltung zur Verfügung. Hieraus bestimmen die Kuratoren die jeweiligen Gesprächskonstellationen – und geben die Lesungsmanuskripte unter den Autor*innen weiter. Wer wen befragt, bleibt dabei für das Publikum vorab offen.
Ob stärker poetologisch-philologisch oder persönlich-kurzweilig, mehr an konkreten Textstellen oder an übergreifenden Aspekten orientiert: Wie die Dichter*innen das Gespräch mit ihren Kolleg*innen gestalten, macht den Charme dieser Begegnungen aus. In zehn Ausgaben entfaltet die Reihe die Vielgestaltigkeit des Nachdenkens und Sprechens über Gedichte.

Mara-Daria Cojocaru, *1980 in Hamburg, lebt als Schriftstellerin und Philosophiedozentin in England und widmet sich vor allem tierethischen und -politischen Themen. Für ihre vielfach übersetzten Gedichte erhielt sie 2017 den Kunstförderpreis Bayern in der Sparte Literatur und 2021 den Deutschen Preis für Nature Writing . Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen die Bände "Alle Register" (hochroth 2020) und "Buch der Bestimmungen" (Schöffling 2021).

Michael Donhauser, *1956 in Vaduz, lebt in Vaduz und Wien. Seit 1986 Veröffentlichung von Gedichten, Erzählungen, einem Roman und essayistischen Arbeiten zur Poetik in Werken der Literatur und Kunst. Vereinzelt Übersetzungen aus dem Französischen (Arthur Rimbaud, Francis Ponge). Zuletzt erschienen: "Variationen in Prosa" (Matthes & Seitz 2013), "Waldwand. Eine Paraphrase" (Matthes & Seitz 2016), "Schönste Lieder. Einsame Fuge" (Edition Böttger 2019) sowie "Venedig : Oktober. Halbe Sonette" (Edition Böttger 2021).

Anja Utler, *1973 in Schwandorf, lebt nach Jahren in Wien, Regensburg und Prag heute in Leipzig. Sie arbeitet als Dichterin, Übersetzerin und Essayistin und hat zu Fragen der Lyriktheorie publiziert. 2020 erschien in der Wiener Edition Korrespondenzen "kommen sehen. Lobgesang", ein poetischer Monolog aus einer Zukunft nach einer klimatischen Katastrophe. Sie wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Ernst-Meister-Preis für Lyrik 2021.

Konzept & Produktion
: Tobias Herold & Peter Holland | Lyrik im ausland

- Mit freundlicher Unterstützung des Haupstadtkulturfonds -

 

Hauptstadtkulturfonds